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February 28, 2017

Das vierte Arbeitstreffen des DSCs

Am 25. Und 26. Februar fand das vierte Treffen des Democracy Study Centres statt. Am Samstag hatten 25 Stipendiaten die außergewöhnliche Möglichkeit vier nennenswerte Sprecher aus Deutschland, Polen und der Ukraine zu hören. Ein inspirierendes Frühstück, welches schon Tradition für das DSC geworden ist, eröffnete das vierte Treffen am Samstagmorgen. Das inspirierende Frühstück wurde geleitet von einer ukrainischen Aktivistin und der ehemaligen Chefin des Odessa Custom Service Yuliya Marushevska. Yuliya, welche im Januar aus Odessa zurückkam, sprach über ihren Beruf und wie es möglich ist Reformen in der Ukraine umzusetzen. In ihrer Präsentation über die DOs und DON’Ts präsentierte sie, was für die Umsetzung jeglicher Reformen wichtig ist. Yuliya ermutigte die Stipendiaten etwas zu verändern und keine Angst vor Veränderung zu haben. “When you succeed to impact your society, you will remember this feeling for all your life.” (Wenn es dir gelingt deine Gesellschaft zu beeinflussen wirst du dich an dieses Gefühl für den Rest deines Lebens erinnern.) – sagte sie.

Nach einem so inspirierenden Start hatten die Stipendiaten die Chance einer Vorlesung des deutschen Politikwissenschaftlers Andreas Umland zuzuhören. Er ist Historiker und russischer Dolmetscher spezialisiert auf zeitgenössisches Russisch und die ukrainische Geschichte. Dr. Umland sprach über die Zukunft der ukrainischen Sicherheit. Die Vorlesung war überwiegend auf das Konzept des Intermarium fokussierte und auf möglich Allianzen der osteuropäischen Länder mit der Idee die Sicherheitsprobleme der Ukraine zu reduzieren. Darauf folgte eine Diskussion über die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO und die Wahrscheinlichkeit von bilateralen Vereinbarungen. Die dritte Vorlesung wurde von der ehemaligen polnischen Premierministerin und der ehrenamtlichen Präsidentin der Venedig Kommission Hanna Suchocka gehalten. Dr. Suchocka, welche auch Mitglied der päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften im Vatikan, Spezialistin in staatsrechtlicher Verfassung und Professorin an der Adam Mickiewicz Universität ist sprach über die richterliche Reform und die Herausforderungen für Demokratie. Sie begann ihre Vorlesung damit, dass heutzutage alles für junge Stipendiaten offen ist und präsentierte ihre Sichtweise auf verschiedene Themen. Dr. Suchocka sprach über den Unterschied zwischen Demokratie und Demokratisierung, über die ersten demokratischen Reformen in Polen und gezielt über die richterliche Reform und ihre Kosten. Die letzte Vorlesung wurde vom Senior Fellow des Democracy Study Centres und dem politischen Anthropologen und Dozenten am Institut für europäische Ethnologie an der Humboldt Universität Jens Adam gehalten. Dr. Adams Thema war, wie es möglich ist neu entstehende Formen von urbaner Demokratie zu studieren. Er begann mit der Wertschätzung des Namens des Democracy Study Centres und erklärte, dass wir immer im Gedächtnis behalten sollten das Demokratie kein statisches Curriculum ist. Er teilte seine Perspektive bezüglich Demokratieförderung und wie unsere Perspektiven von Demokratie sich bilden. Damit endete der ausgefüllte Tag aber nicht, da einige Gruppen weitermachten mit ihren internen Arbeitsgruppen Diskussionen

Der zweite Tag startete mit der Gruppenpräsentation. Jede der fünf Gruppen präsentierte ihr Projekt. Die DSC Kommission welche aus der Vorsitzenden Barbara Maria Monheim, der DSC Projekt Managerin Iryna Chernysh, dem Senior Fellow des DSC Jens Adam und der Senior Programm Beraterin Yuliya Tychkivska Gruppe ihre Kommentare bezüglich dessen, wie man die Arbeit und Suche verbessern kann. Auf die Präsentationen folgte die Gruppenarbeit.

Das Programm finden Sie​ hier.